Gregor Pieplow

Gregor Pieplow sieht die Welt durch die Brille der Formeln, Formen und Strukturen. Ob im Gespräch über das alltägliche Leben, in theoretischen Abhandlungen über die Quantenphysik oder seinen künstlerischen Ergüssen, seine Gedanken dehnen sich aus wie planetarische Nebel. Durch seine Bilder gibt er uns die Chance in seinen Vorstellungskosmos einzusteigen, ohne den Betrachter dabei unnötig zu beschränken. Inspiriert durch den polnischen Schriftsteller Stanislaw Lem ankert er einige seiner Zeichnungen in der Literatur. Wie Lems Schriften zeugen Gregors Werke von Detail- und Ideenreichtum.
Seine ersten Begegnungen mit dem Stift machte Gregor als er seiner Urgroßmutter im zarten Alter von vier eine Sonnenblume zeichnete. Viele Jahre später offenbarte ihm die in seinen Augen realistische Darstellung seinen Hang zur genauen Beobachtung und deren Abstraktion. Nach weiteren vier Jahren lernte er einen Gleichgesinnten kennen, mit dem er in wechselseitiger Beeinflussung immer neue Formen zur Illustration ihrer Phantasien entwickelte. Gleichzeitig baute Gregor seine Beobachtungsgabe weiter aus, die in ihm die Begeisterung für die Naturwissenschaften auslöste und ihm eine Obsession für die Physik einhandelte. Heute unternimmt er den Versuch seine Leidenschaften für Physik und Kunst miteinander in Einklang zu bringen.

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